5 Soforthilfen bei Regelschmerzen

5 Soforthilfen bei Regelschmerzen

Diese Maßnahmen haben keine Nebenwirkungen und können Regelschmerzen lindern.

Endlich gibt es immer mehr Studien und Erfahrungswerte dazu, was bei uns zu stärkeren oder schwächeren Schmerzen während und vor der Menstruation führt. Jede Frau ist anders, aber einige Erkenntnisse aus den wissenschaftlichen Untersuchungen könnte auch bei dir zu Linderung führen. 

1) Leichte Bewegung

Obwohl man sich genau in diesen Tagen eher danach fühlt, sich unter der Bettdecke zu verkriechen, kann leichte Bewegung Regelschmerzen sogar lindern. Bewegung regt die Blutzirkulation an und das lindert Krämpfe. Stress ist ein Faktor, der Schmerzen und Krämpfe verstärkt. Sanfte Bewegungen kennen wir als natürlichen Entspannungshelfer. Iranische Forscher haben 2006 den Effekt von Bewegung auf Regelschmerzen bei jungen Frauen untersucht: Körperliche Betätigung hat nicht nur Stärke und Länge der Symptome positiv beeinflusst, sondern auch die Einnahme von schmerzlindernden Tabletten deutlich verringert. Besonders angenehm kann Yoga bei Regelschmerzen sein, probiert zum Beispiel diese Übungen.

2) Vitamin D

Eine Studie aus dem Jahr 2012 hat zwei Gruppen von Frauen untersucht, von denen eine Placebo-Medikamente bekam, während die andere mit hohen Dosen Vitamin D behandelt wurde. Während es der Placebo-Gruppe teils sogar schlechter ging, hatte die Vitamin D-Gruppe signifikant weniger Regelbeschwerden.

3) Vegane Ernährung

Ernährung hilft langfristig: Bereits eine Studie aus dem Jahr 2005 hat gezeigt, dass Frauen die den Konsum von tierischem Eiweiß reduzieren, weniger Regelschmerzen haben. In einer anderen Studie aus dem Jahr 2000 haben sich 33 Frauen über zwei Zyklen hinweg vegetarisch und mit wenig Fett ernährt. Ihre PMS-Symptome (inklusive Wassereinlagerungen) waren kürzer, weniger schmerzhaft und auch die Periodendauer war kürzer. Aber auch wenn die Regel einmal da ist, sollte man auf gesunde Ernährung achten: So viel Lust man auch gerade vor der Periode auf Pizza und Fast Food hat, industrialisiertes Essen, Zucker, gesättigtes Fett und Fleisch sind entzündungsfördernd und verstärken aufgrund ihrer hormonellen Wirkung die Begleiterscheinungen von Perioden.

4) Schlafen

Ausreichend ruhiger Schlaf ist grundsätzlich ausschlaggebend für unseren Gesundheitszustand, und so kann er auch der das Erleben der Periode beeinflussen. Ein unregelmäßiger Schlafrhythmus kann den Zyklus noch mehr irritieren und Launenhaftigkeit, Schläfrigkeit und Krämpfe auslösen. Dir geht es während deiner Periode so richtig schlecht? Eine Nacht wirklich ausschlafen könnte helfen.

5) Wärme

Abgesehen von allen möglichen hormonellen Auslösern sind Regelkrämpfe immer noch Krämpfe. Und Muskelentspannung lässt sich durch Wärme herbeiführen: Wärme öffnet die Blutgefäße, erhöht die Blutzirkulation und lindert den Schmerz. Das wusste schon unsere Oma, Mama und wir auch - und Studien belegen dies nun auch.

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